Der Blog für lobpreisleiter


Hier GIBT ES REGelmässig neuen input zum thema lobpreis leiten.


Herzlich willkommen zu meinem Lobpreisleiter Blog, einer Plattform auf der ich online Hilfestellungen für Lobpreisleiter und Musiker geben möchte.

 

Durch viele Schulungen für Lobpreisteams bin ich auf Themen gestoßen, die sich immer wieder wiederholen. Einige davon möchte ich hier online in einem Blog zusammenfassen. Gern dürft ihr diese Seite also unter euren Favoriten abspeichern und regelmäßig hierher zurückkehren um Neues zu lesen oder euch und eure Musiker hier für den Newsletter anmelden, in dem es ungefähr alle zwei Monate einen kurzen Impuls für Lobpreisleiter gibt.

 

Einfach mal loslegen.

Die Idee für diesen Blog gibt es schon lange, aber bisher habe ich nie damit angefangen, weil ich noch kein komplett fertiges Konzept hatte. Nun habe ich aber beschlossen einfach mal mit einem Thema zu beginnen und dann nach und nach Themen zu ergänzen. Die Beiträge sind also (noch) nicht nach Bereichen oder Prioritäten strukturiert, sondern zunächst einmal Einzelbeiträge, die dann (hoffentlich) irgendwann zu einem kompletten und strukturierten Blog/Buch zusammengefügt werden. Daher beginne ich heute einfach mal mit einem Thema, das mir auf dem Herzen lag, auch wenn es nicht die Grundlage oder das Wichtigste ist, worum es beim Lobpreis leiten geht.

 


Wie stelle ich ein Lobpreis Team zusammen?


Vor dieser Frage steht wahrscheinlich jeder Lobpreisleiter früher oder später einmal. Entweder, weil du so viele Musiker in deiner Gemeinde hast, dass du nicht weißt wen du für dein Team auswählen sollst, oder weil es kaum Musiker gibt und du dich fragst: „Wie werde ich jemals für Sonntag eine Band zusammen bekommen?“. Irgendwo dazwischen befinden sich wahrscheinlich die meisten von uns. Wie mache ich das also? Wie stelle ich ein Team zusammen? Worauf kommt es an? Bevor ich ein paar einfache Punkte aufzähle die uns dabei helfen können – zunächst etwas Grundsätzliches dazu:

 

Musiker mit Tiefgang

Eine Gefahr, die ich selbst nur all zu gut kenne, ist es, Musiker rein nach ihrem musikalischen Können zu beurteilen. Du hast vielleicht jemanden im Hauskreis ein Instrument spielen hören oder man hat dir von dem Nachwuchstalent erzählt und du möchtest denjenigen unbedingt in deinem Team haben, weil er musikalisch einfach sehr gut ist. Das kann ich kann sehr gut verstehen. Allerdings hat Anbetung noch mehr Ebenen als nur das musikalische Können (was aber trotzdem sehr wichtig ist). In 1. Chronik 15 wird beschrieben, wie König David seine Lobpreisband zusammengestellt hat und was ihm dabei wichtig war. In Vers 22 heißt es: „Kenanja leitete den Chor der Leviten, denn er war musikalisch sehr begabt.“ (HFA) Das Wort, welches hier für „sehr begabt“ oder „fähig“ im Hebräischen (die Sprache in der das Alte Testament aufgeschrieben wurde) verwendet wurde, bedeutet soviel wie „erkennen, unterscheiden, verstehen, wissen, schlau sein, Einsicht haben, taktvoll sein, fühlen.“ Es geht also weit über das musikalische Können hinaus. Es hat auch etwas mit Charakter zu tun und damit, einen geistlichen Blick zu haben und Dinge in der unsichtbaren Welt erkennen und unterscheiden zu können.

Bei der Zusammenstellung deines Musikteams ist es also wichtig nicht nur auf das musikalische Können zu achten, sondern immer den Musiker als Ganzes zu sehen. Spiegelt sein Lebensstil Anbetung wider und hat er (soweit man das von außen beurteilen kann) eine lebendige Beziehung zu Gott?

 

Zwischenmenschlich muss es passen

Wenn du ein Team zusammenstellst, dann ist es auch wichtig, dass ihr als Band harmoniert. Damit meine ich: Sind die Beziehungen unter euch geklärt oder gibt es Streitereien? Ist Eifersucht oder Neid im Spiel? Gibt es Offenheit unter euch? Eine Anbetungsband kann nur dann funktionieren, wenn sie eine Einheit wird und zu einem Team zusammen wächst. Das passiert meist nicht von heute auf morgen, aber es ist wichtig, dass du als Lobpreisleiter immer wieder darauf achtest, dass ihr nicht nur musikalisch besser werdet, sondern auch eure Beziehungen untereinander gestärkt werden.

 

Qualität ist Gott wichtig

Natürlich ist es aber auch wichtig, dass du bei der Zusammenstellung deiner Band darauf achtest, dass ihr musikalisch zusammen passt. Einen klassisch ausgebildeten Klavierspieler, der sich strikt an die Noten hält die vor ihm liegen mit einem charismatischen Gitarristen zu kombinieren, der wild durch die Songs und Tonarten springt, könnte schwierig werden. Genauso hilft es wenig drei Gitarristen zu haben, aber keinen der Klavier spielen kann. Auch wenn ich in der Einleitung oben geschrieben habe, dass das musikalische Können alleine nicht ausschlaggebend für deine Auswahl des Teams sein darf, so ist es doch wichtig, dass du Musiker zusammensuchst, die Talent haben und die bereit sind zu üben und an ihrem Talent arbeiten. Zu diesem Thema wird es demnächst einen eigenen Blog-Eintrag geben, aber so viel sei hier schon mal verraten: Gott wünscht sich, dass wir in unserem Leben reichlich Frucht bringen (Johannes 15,8) und Jesus fordert uns mit seinem Gleichnis von den Talenten in Matthäus 25, 14f heraus, dass wir das was er uns anvertraut hat, vermehren sollen. Bezogen auf dein Musikteam bedeutet das: Ihr dürft an dem Talent das Gott euch anvertraut hat, arbeiten und es vermehren, so dass, wenn wir am Ende vor Gott stehen, er sagen kann: „Gut gemacht, mein treuer Diener!“

 

Nachwuchs fördern

Vielleicht sagst du auch: In meiner Gemeinde gibt es zu wenig Musiker um eine richtige Band zusammenzustellen. Dann glaube ich, ist es deine Aufgabe als Leiter nach den verborgenen Schätzen zu suchen, Leute auszubilden und heranzuziehen und sie langsam immer mehr zu intergieren und zu fördern. Manche Diamanten müssen erst noch ein bisschen geschliffen werden, bis sie anfangen zu leuchten.

 

Dein Job als Leiter

In all dem hast du als Lobpreisleiter aber den wichtigsten und schwierigsten Job. Denn du setzt den Maßstab, die Messlatte. Du musst in all den Punkten mit gutem Beispiel voran gehen, damit dein Team/ deine Band dir folgen kann. Du kannst  nicht erwarten, dass deine Musiker engagierter sind also du, dass sie Jesus leidenschaftlicher lieben und ihm radikaler nachfolgen als du. Wenn du mit gutem Vorbild voran gehst, dann wirst du merken, dass sich deine Einstellungen und deine Leidenschaft auf die Band übertragen und damit am Ende des Tages auch auf eure Lobpreiszeiten.

 

Egal was für ein Auto du fährst...

Am Ende ist es aber immer so: Wir als Lobpreisband und Musiker, wir sind letztendlich nur das Gefährt. Das Auto, welches die Insassen (Gottesdienstbesucher) hoffentlich näher in Gottes Gegenwart bringt. Ob das nun ein Mercedes oder ein Trabbi ist, zählt am Ende nicht. Es geht darum, dass das Auto fährt, es in die richtige Richtung unterwegs ist und möglichst viele Leute mitnimmt. Das hat nicht immer nur mit der musikalischen Qualität der Musiker zu tun, sondern wie ihr sehen könnt, mit weit mehr.


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